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B1 Biometrie durch multispektrale Streumodelle

Projektleiter

Prof. Dr. Andreas Kolb, Prof. Dr. Volker Blanz

Ausgangslage

Die Erfassung der äußeren Erscheinungsform von Personen zu deren Identifikation ist in der zivilen Sicherheit und damit im Kontext des Graduiertenkollegs ein zentrales Thema. Klassische, bildbasierte Verfahren der Biometrie erfassen Fingerabdrücke, Gesichter, Iris (auch Retina), Hautreflexionen, Lippenbewegungen, Ohrenformen oder die Gangart. Grundlegend wird hierbei fast ausschließlich auf Basis von Grauwertbildern, teilweise mit Farbsensoren gearbeitet. Zudem werden (Oberflächen-)Reflexionen in der Regel als Störfaktoren unterdrückt.

Ziele und Arbeitsprogramm

Dieses Teilprojekt untersucht im Gegensatz zu den bisherigen Verfahren die Nutzung multispektraler Oberflächen- und Subsurface-Streumodelle zur Ableitung biometrischer Merkmale für das menschliche Gesicht, die Hand und die Haare. Hierbei liegt der Fokus auf Verfahren zur Identifikation von Personen über kürzere Zeiträume, die robust gegenüber Tarnungen wie Makeup oder Färben sind bzw. diese Tarnungen als solche identifizieren. Die zentralen Herausforderungen im Bereich der Biometrie liegen in der Erforschung geeigneter Modelle für die konkreten Anwendungsszenarien und in der effizienten Bestimmung biometrischer Parameter. Die bisherigen BRDF-, BTDF- und BSSRDF-Verfahren basieren auf einem Tri-stimulus Ansatz und bieten keine direkte Ableitung multisprektraler biometrischer Parameter.