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C3 Informationssicherheit

Projektleiter

Prof. Dr. rer. nat. Christoph Ruland, Prof. Dr.-Ing. Andreas Kolb

Ausgangslage

Bei allen Technologien und Anwendungen der Verarbeitung personenbezogener Informationen und Sicherheit spielen der Datenschutz und die Informationssicherheit eine große Rolle. Neue Verfahren sollen sich nicht gegen die Menschen wenden, sondern sie schützen. Für den Datenschutz gibt es klare Richtlinien und Gesetze zu den Anforderungen des Datenschutzes, technische Realisierungen für anspruchsvolle Anwendungen sind aber weitgehend offen. Für den Bereich der Informationssicherheit gibt es noch nicht einmal Anforderungen, so dass hier im Rahmen des Graduiertenkollegs neue Dienste erforscht werden.

Ziele und Arbeitsprogramm

Das Ziel des Teilprojektes ist es, für multimodale Bilddaten geeignete Schutz- und Sicherheitsmechanismen zu erforschen, die einen Nachweis über die Generierung, Verbreitung, Modifikation und Verarbeiten privater Information ermöglichen. Der Bürger hat heute nur "rechtlich", d.h.auf dem Papier die Möglichkeit zu erfahren, welche Informationen über ihn wo gespeichert sind. Hier soll geforscht werden, wie diese Anforderungen technisch realisiert werden kann. Die sicherheitstechnischen und datenschutzrechtlichen Aspekte multimodaler Daten werden im Kontext ziviler Sicherheitsanwendungen auf drei Ebenen betrachtet. Die Modell-Ebene untersucht entsprechende Geschäftsszenarien unter Erfassung aller Beteiligten (Betroffene, Urheber, Nutzer etc.). Auf Grundlage des Sicherheitsmodells sollen die Zugriffkontrolle auf die Daten und die Sicherstellung von deren Unversehrtheitfür konkrete Anwendungsszenarien im Bereich der Szenenüberwachung und der Personenerkennung (Biometrie, Gesichtserkennung) umgesetzt werden (System-Ebene). Auf einer unteren technischen Ebene werden neue digitale Wasserzeichen-Ansätze für multimodale Daten erforscht.